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Der riesige Berg vor Dir, das ist der Eiger. Er ist auf der ganzen Welt bekannt wegen seiner mächtigen Nordwand. Vor vielen, vielen Jahren glaubte man, es sei unmöglich, durch diese Wand zu klettern. Deshalb war es eine grosse Überraschung, als im Jahre 1938 einer Seilschaft die Erstbegehung gelang. Die zwei Deutschen Anderl Heckmaier und Wiggerl Vörg und die zwei Österreicher Heinrich Harrer und Fritz Kasparek wurden überall als grosse Helden gefeiert.
Drei Mal mussten die Erstbegeher in der Wand übernachten. Sie benutzten Seile wie Kälberstricke und Bergschuhe mit Nägeln an den Sohlen. Die Kleider waren aus Wolle oder schwerem Stoff. Ein Klettergurt oder ein Kletterhelm gab es damals noch nicht. Heute ist die Ausrüstung ist viel leichter. Die Bergsteiger wissen aber auch, wie die Route durch die Wand verläuft. Deshalb können sie schneller klettern. Der schnellste heisst Ueli Steck. Sein Rekord durch die Eigernordwand liegt bei knapp drei Stunden. Das ist doch blitzschnell, nicht wahr?
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Siehst Du die Route der Erstbegeher? Gut erkennen kannst Du das zweite Eisfeld etwa in der Mitte der Wand oder die Spinne, ein Schneefleck in Spinnen-Form. Dazwischen gibt es Orte mit lustigen Namen, zum Beispiel das Schwalbennest, das Bügeleisen oder der Götterquergang. Gegen Abend leuchten zwei Lichter am Eiger. Das eine brennt in der Station Eigerwand. Dort hält nämlich der Zug, der in einem Tunnel quer durch den Eiger aufs Jungfraujoch fährt. Das andere Licht siehst Du auf dem Grat links des Gipfels. Es ist die Mittellegihütte.
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